Stay Grounded

13 Schritte für ein gerechtes Transportwesen und eine schnelle Reduktion des Flugverkehrs

Das Flugzeug ist das klimaschädlichste Transportmittel überhaupt[1], und der Luftverkehr eine der am schnellsten wachsenden Quellen von Treibhausgasemissionen[2]. Für die nächsten zwei Jahrzehnte rechnet die Luftfahrtindustrie mit einer Verdopplung der Passagierzahlen[3]. Eine massive globale Welle der Expansion des Flugverkehrs ist im Gange: etwa 1200 Flughafeninfrastrukturprojekte sind geplant. [4] Viele Flughafenprojekte gehören zu den größten und teuersten Infrastrukturprojekten überhaupt, und werden von Regierungen teils einseitig im Interesse der Industrie durchgesetzt.

Das Dilemma:

Obwohl weniger als zehn Prozent der Weltbevöl-kerung jemals an Bord eines Flugzeuges waren [5], sind es vor allem Nichtflieger*innen, die die Auswirkungen der Klimakrise und die negativen Folgen von Flughafenerweiterungen wie Lan-draub, Lärm und Gesundheitsrisiken zu spüren bekommen. Communities im Globalen Süden [6], die selbst kaum zum Klimawandel beigetragen haben, sind am stärksten betroffen. Das Problem des Flugverkehrs ist Teil einer größeren Geschichte der Ungerechtigkeit: Flugverkehr bedeutet eine Erhöhung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe anstatt des nötigen Stopps. Die Flugindustrie ist mit dem militärisch-industriellen Komplex verbunden und beeinflusst die Politik, den Handel, die wirtschaftliche Entwicklung und unser Klima. Der Luftverkehr ist und bleibt abhängig von fossilen Brennstoffen, doch die Industrie setzt auf techno-logische Scheinlösungen wie etwa neue Flugzeug-typen, die noch nicht existieren. Die Kompensation von Emissionen (das sogenannte »Offsetting«) und Agrartreibstoffe sind ebenso wenig geeignet, Emissionen zu reduzieren sondern verlagern die Probleme lediglich, und gefährden darüber hin-aus die Nahrungsmittelversorgung, Biodiversität und Menschenrechte.

Wer wir sind:

Wir sind Menschen, Gemeinschaften und Organisationen aus der ganzen Welt, die sich mit den vielfältigen Auswirkungen des Flugverkehrs auseinandersetzen: Einige von uns sind direkt von negativen gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen aufgrund von Umweltverschmutzung, Lärm und den Bau neuer Flughäfen betroffen. Andere sind junge Menschen und Aktivist*innen für Klimagerechtigkeit, die auf einem gesunden Planeten leben wollen. Einige von uns leben in Gemeinschaften, die ihre Häuser, ihr Ackerland und ihre Ökosysteme gegen Landraub für neue Flughäfen, Flughafenerweiterungen, die Produktion von Biokraftstoffen oder Projekte zum Ausgleich von Flugverkehrsemissionen verteidigen. Wieder andere unter uns sind Aka-demiker*innen, Gewerkschafter*innen und Ar-beiter*innen im Transportsektor, Vertreter*innen von Umwelt- und Verkehrsorganisationen sowie von Initiativen für die Förderung alternativer Verkehrsmittel wie der Bahn.

Ein »Weiter so« ist keine Option. Wir setzen uns daher für die folgenden 13 Schritte ein, um einen gerechten und ökologischen Umbau des Transport-sektors, der Gesellschaft und Wirtschaft voranzubringen.

Was es braucht

1. Ein gerechter Übergang – »Just Transition«

Wir müssen die übermäßige Abhängigkeit von den umweltschädlichsten und klimaschädlichsten Verkehrsträgern beenden, die von einer globalisierten Unternehmenswirtschaft angetrieben werden.
Dies erfordert Verhandlungen und eine gemeinsame Planung für einen Übergang, der nicht auf Kosten der Arbeitnehmer in den betreffenden Sektoren erfolgen wird – obwohl er Änderungen in dem, was wir tun und wie wir arbeiten, beinhaltet.
Sie muss gescheiterte Privatisierungen durch klimafreundliche lokale Initiativen, gute Arbeitsbedingungen, öffentliches Eigentum und demokratische Rechenschaftspflicht ersetzen.
Um dies angesichts einer wachstumsorientierten Luftfahrtindustrie zu erreichen, muss auch die Macht der Konzerne überwunden werden.
Wir brauchen ein Verkehrssystem, das demokratisch geregelt und geplant ist, das Gemeinwohl fördert und unterstützt, das integriert und ökologisch ist.

2. Eine Verlagerung auf andere Verkehrsmittel

Wir müssen klima-schädliche Arten des Transports mit umwelt-freundlichen Alternati-ven ersetzen. Kurz- und Mittelstreckenflüge sollten in Regionen mit Bahninfrastruktur auf die Schiene verlagert werden, und andernorts auf Busse. Bei Zügen ist nicht zwingend Hochgeschwindigkeit erforderlich, aber Reisemöglichkeiten bei Tag und Nacht sollten attraktiv, erschwinglich, und mit erneu-erbaren Energien angetrieben sein. [7] Schiffe und Fähren können ebenso eine Alternative darstellen, solange sie mit klimaneu-tralen Energien betrieben werden (Wind, batterieelektrisch, Wasserstoff, Ammoniak).

3. Eine Wirtschaft der kurzen Wege

Gütertransport ist für ei-nen bedeutenden Anteil von Treibhausgasemissionen verantwortlich. Anstatt sein Volumen wie geplant bis 2050 zu verdreifachen [8], muss die Nachfrage nach Gütern mit langen Transport-wegen verringert und lokale Wirtschaftskreis-läufe gestärkt werden. Das Ziel ist dabei Klimaschutz, nicht nationalistischer Protektionismus. Dieses Ziel kann und muss im Einklang mit einer offenen und multikulturellen Gesellschaft erreicht werden.

4. Andere Gewohnheiten und Lebensweisen möglich machen

Maßlose Flugreisen dürfen am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft nicht weiterhin als normal gelten. Ferienreisen können in der Regel in der Region oder mithilfe von langsameren Verkehrs-mitteln (»slow travel«) durchgeführt werden. Viele Dienstreisen können durch Videokonferenzen ersetzt werden. Der wachsende Trend zu Fernreisen, Wochenendreisen mit dem Flugzeug und Massentourismus, der lokale Kulturen und Ökosysteme schädigt, muss in Frage gestellt werden.

5. Land- und Menschenrechte

Um die anhaltende Enteignung, Verschmutzung, Zerstörung und den Ökozid durch die Luftfahrtindustrie und die damit verbundenen Aktivitäten zu stoppen, sollten die Rechte indigener Völker, lokaler Gemeinschaften, Bauern [9] und Frauen in Bezug auf die Verwaltung und den Besitz ihres Landes und ihrer Territorien uneingeschränkt anerkannt und respektiert werden. ies trägt zur Ernährungssouveränität und dem Schutz lokaler Lebensgrund-lagen, Erwerbsmöglichkeiten, Kultur und Gebräuchen bei. In der Umgebung von Flughäfen muss anhaltender, gesundheitsschädigender Fluglärm eingeschränkt werden.

6. Klimagerechtigkeit

Um Klimagerechtigkeit zu ermöglichen braucht es weit mehr als nur rechtliche Schritte. Es braucht Gesellschafts-systeme, in denen das »gute Leben für alle« [10] im Zentrum steht und nicht die Profite Weniger. Dies umfasst die Gerechtigkeit zwischen allen Menschen – jetzt und für zukünftige Generationen, sowie den Einsatz gegen Sexismus, Rassismus, Klassismus und jegliche andere Form von Diskriminierungen wie die aufgrund von Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung. [11]. Der Globale Norden [12] und die Reichsten der Welt tragen mehr Verantwortung für die Bekämpfung der Klimakrise, inklusive finanzieller Leistungen zur Haftung und Wiedergutmachung von Schäden. Klimagerechtigkeit bedeutet ebenso, dass Menschen im Globalen Süden das Recht haben, Widerstand gegen neokolonia-le Klimapolitiken wie Emissionskompensation, Geoengineering und Agrartreibstoffe zu leisten (siehe auch Schritte 11, 12, 13).

7. Entschlossenes und verbindliches politisches Handeln

Um die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen und fossile Brennstoffe im Boden zu belassen, können wir uns nicht auf freiwillige Zusagen verlassen.
Wir brauchen verbindliche und durchsetzbare Regeln sowie klar definierte Grenzwerte für Treibhausgasemissionen.
Es ist notwendig, dass die Emissionen des internationalen Luftverkehrs Teil der nationalen Bemühungen zur Emissionsreduzierung innerhalb der UNFCCC sind [13] und der Vereinnahmung politischer Prozesse durch die Industrie muss ein Riegel vorgeschoben werden. Auf allen Ebenen – lokal, national, und regional – sind verbindliche Zielsetzungen, Trans-parenz und echte demokratische Teilhabe erforderlich. Globale Rahmenwerke sind wichtig, aber gleichzeitig müssen strengere Maßnahmen und Regeln auch auf lokaler und regionaler Ebene umgesetzt werden. Das betrifft Kerosinsteuern, Mehrwertsteuer, progressive Ticketsteuern für Vielflieger*innen, [14]Umweltstandards für Flugzeuge, Begrenzungen für die Anzahl von Flügen, sowie Moratorien für Flughafeninfrastruktur

Was es zu verhindern gilt

8. Bau neuer Flughäfen und Ausbau der bestehenden Infrastruktur

Ein Moratorium für den Bau und Ausbau von Flughäfen ist notwendig.
Dazu gehören flughafenzentrierte kommerzielle und industrielle Entwicklungen, die dem Wachstum der Luftfahrt dienen, einschließlich Aerotropolis [15] und Sonderwirtschaftszonen. Die Bedürfnisse von communities, die ohne Zugang zu Flugverkehr isoliert wären, müssen dabei gesondert berücksichtigt und umweltverträgliche Transportwege für ihre Anbindung bereitgestellt werden.

9. Privilegien für die Luftfahrtindustrie

Die Luftfahrt darf nicht weiterhin gegenüber anderen Trans-portformen bevorzugt werden. Fluggesellschaften, Flughäfen und Flugzeugbauer erhalten massive Subventionen und Steuererleichterungen – der Hauptgrund dafür, dass viele Flugver-bindungen so billig sind. Nur wenige Länder besteuern Kerosin, und Fluggastgebühren und Umsatzsteuer werden äußerst selten erhoben. Einige der Problembereiche sind: Rettungspakete für Fluggesellschaften; Subventionierung von Flugverbindungen, Produktion und Kauf von Flugzeugen, Exportkredite, und Staatshilfen für neue Flughafeninfrastruktur. [16].

10. Werbung der Luftfahrtindustrie

Strukturelle Anreize für Flugreisen müssen beendet werden. Dazu zählen Werbung für Flugreisen und andere Marketing-Instrumente der Reise-, Luftfahrt- und Flugzeugherstellerindustrie. Vielfliegerprogram-me, die das Fliegen zu einem Statussymbol machen, müssen abgeschafft werden. [17] Für solche entschlossenen Maßnahmen gibt es in der Geschichte bereits Vorbilder: Einige Staaten haben Tabakwerbung schon vor Jahrzehnten verboten, obwohl das Rauchen (und Werbung für Tabakprodukte) zu diesem Zeitpunkt weit verbreitet waren und Rauchen als persönliches Recht wahrgenommen wurde. In manchen Ländern wurden Vielfliegerprogramme für den Inlandsverkehr bereits verboten. [18].

11. Kompensation von Emissionen (»Offsetting«)

Die derzeitige Minderungsstrategie der Verwendung von Offsets ist eine falsche Lösung, die von der Luftfahrtindustrie und ihren vereinnahmten Regulierungsbehörden vorangetrieben wird [19]Fluggesellschaften und Flughäfen bauen weitest-gehend auf dem irreführenden Versprechen auf, dass sie nicht ihre eigenen Emissionen reduzieren müssen, sondern diese an anderer Stelle »kompensieren« können. Dies geschieht durch den Kauf von Emissionsgutschriften von beispielsweise Wieder-aufforstungsprogrammen oder Wasserkraftwerken, die vorgeben, Emissionen einzusparen. lughäfen versuchen zudem häufig, die Zerstörung von Ökosystemen durch das »Kompensieren« von Biodiversitätsverlusten zu legitimieren. Emissionskompensation führt jedoch nicht zur tatsächlichen Reduktion von Treibhausgasen [20], und der Verlust von Biodiversität kann in der Realität nicht kompensiert werden [21]. Kompensationsprojekte führen oft zu lokalen Konflikten oder Landraub. Das ist insbesondere bei land- und waldbasierten Projekten wie REDD+ der Fall. [22] Klimakompensation ist ungerecht und lenkt davon ab, dass Umweltzerstörung dringend verhindert werden muss, anstatt ausgelagert zu werden.

12. Agrartreibstoffe

Fossiles Kerosin mit Agrartreibstoffen zu ersetzen ist eine Scheinlösung, bei der mit massiver Umweltzerstörung zu rechnen ist. Agrartreibstoffe können nicht in dem Umfang produziert werden, der für die Versorgung der Industrie nötig wäre. [23]Eine Nutzung von Agrartreibstoffen in der Luftfahrt würde (direkt und indirekt) zu einer massiven Abholzung von Wäldern und Trockenlegung von Mooren führen, und dadurch ungeheure Mengen von Emissionen freisetzen. Eine weitere Folge wären Landraub und Menschenrechtsverletzungen, etwa durch Zwangsvertreibung und den Verlust von Ernährungssouveränität. [24]

13. Technologie als Lösung aller Probleme – eine Illusion

Wir müssen den Verlockungen des Greenwashings der Luftfahrtindustrie widerstehen. Künftige technische Verbesserungen für Flugzeuge und Betrieb wurden identifiziert und sollten weiter erforscht werden, aber wir müssen erkennen, dass diese nicht ausreichen und nicht ausreichen werden, um die Emissionsprobleme des Luftverkehrs zu lösen. Die prognostizierten Effizienzgewinne im Bereich des Treibstoffverbrauchs werden durch die geplanten und tatsächlichen Wachstumsraten im Personen- und Frachtflugverkehr wieder aufgefressen (der sogenannte »Rebound-Effekt«). Schrittweise Veränderungen in der Luftfahrttechnologie sind ungewiss und werden erst in Jahrzehnten in Kraft treten. Angesichts der dringenden Notwendigkeit von Emissionsreduktionen ist es zu riskant, sich auf fragwürdige Szenarien wie eine sektorweite Einführung von elektrischen Antrieben zu verlassen. Gleichzeitig lenken diese Spekulationen ab von den Reduktionszielen, die unmittelbar notwendig sind. [25]. Selbst zukünftige Flugzeuge mit Elektrokraftstoffantrieb wären ohne strenge Nachhaltigkeitskriterien und eine Reduzierung des Luftverkehrs schädlich. [26] Für die kommenden Jahrzehnte werden ein »dekarbonisierter Luftverkehr« oder »klimaneutrales Wachstum« Illusionen bleiben.

Mischen wir uns ein!

STAY GROUNDED ist ein wachsendes Netzwerk von Initiativen, Organisationen und Aktivist*innen, die weltweit gemeinsam für ein umweltverträgliches Verkehrs-system und eine schnelle Verringerung des Flugverkehrs eintreten. Zu unseren Aktivitäten gehören die Unterstützung betroffener communities, Kampagnen-führung, Forschung, Analyse von Entwicklungen in Politik und Industrie, Demonstrationen und direkte Aktionen. Wir rufen auf zur Solidarität mit den Menschen, die schon heute vom Klimawandel betroffen sind, mit denen, die sich gegen Flughafenprojekte, für Waldschutz und die Rechte indigener Völker einsetzen, mit all jenen, die Alternativen zum Luftverkehr vorantreiben, und allen, die an einem gerechten Übergang arbeiten.

Die Klimakrise ist nicht nur ein Umweltproblem, sondern eine gesamtgesellschaftli-che Aufgabe, die es mit vereinten Kräften zu bewältigen gilt. Wir laden alle Betroffenen und Interessierten ein, sich zu beteiligen und für die Umsetzung dieser 13 Schritte zu engagieren.

Bitte diskutiert dieses Positionspapier mit eurer Gruppe oder Organisation, zeigt eure Unterstützung mit einer Unterschrift,und/oder beteiligt euch an unserem Netzwerk:

Bisher unterstützen die folgenden 301 Organisationen oder Gruppen das Positionspapier “Stay Grounded. 13 Schritte für ein gerechtes Verkehrssystem und für eine rasche Reduzierung des Luftverkehrs”:

  • 2degrees artivism (Portugal)
  • 350.org Seattle (USA)
  • Abibimman Foundation (Ghana)
  • ADRA – Association de Défense des Riverains de l’Aéroport de Bâle-Mulhouse (France)
  • ADVOCNAR (France)
  • Actiecomité Vlieghinder Baarn (The Netherlands)
  • Action Non-Violente – COP21(ANV-COP21) (France)
  • Fluglärm-Aktionsgruppe (Vereinigtes Königreich)
  • Aire Medellín (Colombia)
  • Aktionsbündnis “aufgeMUCkt” (Germany)
  • Aktionsbündnis Wachstumswende Bremen (Germany)
  • Aktionsgruppen stoppa Brommaflyget (Sweden)
  • All India Forum of Forest Movements (India)
  • Alofa Tuvalu (France & Tuvalu)
  • Alternatiba (France)
  • Alternatiba Paris (FR)
  • Am Boden Bleiben (Germany)
  • Amigos da Terra Brasil (Friends of the Earth Brazil)
  • Amigos de la Tierra (Friends of the Earth Spain)
  • Amsterdam Fossielvrij (Niederlande)
  • Arbeitskreis Flugverkehr und Umwelt (Germany)
  • ARCHITECTOLOGY (ES)
  • Arka Kinari (Indonesien)
  • Arkana (Spain)
  • Art Not Oil Coalition (UK)
  • Associació de Veïnes i Veïns del Clot-Camp de l’Arpa (Catalonia)
  • Associació Plataforma contra el Soroll i la Contanminació química dels avions – PROU SOROLL (Catalonia)
  • Verband der Ärzte für die Umwelt-ISDE (Italien)
  • ATERRA (Portugal)
  • Attac Austria
  • Attac France
  • Attac Germany
  • Attac Spain
  • Attac Wallonie Bruxelles (Belgien)
  • Atterrissons ! (Frankreich)
  • Atterrissons d’urgence (Montpellier, Frankreich)
  • Auckland The Plane Truth (New Zealand)
  • Aviation Impact Reform (USA)
  • AXO Southampton (UK)
  • Der Flughafen BABE Bristol ist groß genug (Großbritannien)
  • Back on Track (Europe)
  • Barranquilla+20 (Kolumbien)
  • BAW Bürgerinitiativen für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (Germany)
  • Behoud Kemnade en Waalse Water (The Netherlands)
  • Beina på Jorda (Bleib geerdet Norwegen)
  • Bergwaldprojekt e.V. (Germany)
  • Bevar Jordforbindelsen (Denmark)
  • BBI Bündnis der Bürgerinitiativen – Kein Flughafenausbau – Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr (Germany)
  • BI gegen Fluglärm Raunheim (Germany)
  • BIG-Fluglärm Hamburg e.V. – Dachverband der Bürgerinitiativen gegen Fluglärm e.V. (Germany)
  • Biofuelwatch (UK / USA)
  • Bond Beter Leefmilieu (Belgium)
  • Brisbane Flight Path Community Alliance (BFPCA) (Australien)
  • Bristol Airport Action Network (BAAN) (UK)
  • BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (Friends of the Earth Germany)
  • BUNDjugend (Germany)
  • Bürgerinitiative Südbadische Flughafenanrainer BISF e.V. (Deutschland)
  • BürgerInnen für Transparenz, Kostenwahrheit und Nachhaltigkeit in der Luftfahrt (Austria)
  • Campaign Against Climate Change (UK)
  • Campaign against Climate Change Trade Union Group (UK)
  • Can Decreix (France)
  • Can Pujades (Spain)
  • cBalance Solutions Hub (India)
  • CDO – UGent (Belgium)
  • Zentrum für Bürgerschutz Umwelt und Management (CECIC) (Uganda)
  • Centar za životnu sredinu (Friends of the Earth Bosnia and Herzegovina)
  • Center for Biological Diversity (USA)
  • Centre for Environmental Justice (Sri Lanka)
  • Centro de Estudios HEÑÓI (Paraguay)
  • CIDAC – Centro de Intervenção para o Desenvolvimento Amílcar Cabral (Portugal)
  • Citizens For Quiet Skies (USA)
  • Bürgerinitiative Rauchenwarth (Österreich)
  • Aktionsgruppe für saubere Luft (Ungarn)
  • Climate Action Moreland (Australia)
  • Climate Emergency Camden (Großbritannien)
  • Climacció (Catalonia)
  • Climáximo (Portugal)
  • Colectivo Asamblea contra la Turistización de Sevilla (CACTUS) (Spain)
  • Colectivo VientoSur (Chile)
  • Colectivo Voces Ecológicas COVEC (Panama)
  • Collectif Non au terminal 4 (France)
  • Collective Climate Justice (Switzerland)
  • Col·lectiu Punt 6 (Spain)
  • Contre le survol de Bruxelles (Belgien)
  • Com & Sobriété (Frankreich)
  • Comitato contro l’ampliamento dell’aeroporto di Ampugnano – Siena (Italien)
  • Comitato FuoriPista (Italien)
  • Comitato per la riduzione dell’impatto ambientale aeroporto di Treviso (Italy)
  • CommunityAIR (Canada)
  • Community Empowerment and Social Justice (CEMSOJ) Network (Nepal)
  • Conseil de développement durable de Perpignan (France)
  • Coordinadora de Pueblos y Organizaciones del Oriente del Estado de México en Defensa de la Tierra, el Agua y su Cultura (Mexico)
  • Corporate Europe Observartory (EU)
  • Dachverband der unabhängigen Bürgerinitiativen gegen den Bau der 3. Piste am Flughafen Wien (Austria)
  • DCA Des Olonnes (Frankreich)
  • Déboulonneurs (France)
  • Dejemos los pies sobre la tierra (Peru)
  • Deutscher Naturschutzring DNR (Germany)
  • Digo Bikas Institute (Nepal)
  • DKA – Dreikönigsaktion (Austria)
  • Dos Spotters (Spain)
  • Dutch Foodprint Group (The Netherlands)
  • Ecologistas en Acción (Spain)
  • ECI Fairosene (EU)
  • ECOMUNIDADES, Red Ecologista Autónoma de la Cuenca de Mèxico
  • Ejatlas team (Spain)
  • Elburg Vliegwijzer, lid van Samenw Actiegroepen TL (The Netherlands)
  • EnvJustice team (Spain)
  • Ethik-Labor (Switzerland)
  • Europäisches ATTAC-Netzwerk
  • Explane (Germany)
  • Extinction Rebellion Niederlande
  • Extinction Rebellion Bizkaia (Spain)
  • Extinction Rebellion Ibiza (Spanien)
  • fairunterwegs (Switzerland)
  • Farnborough Noise Group (Vereinigtes Königreich)
  • FamiliesforfutureBCN (Spain)
  • Fellow Travellers (UK)
  • fern (Belgium)
  • FIAN – Food First Information and Action Network (Austria)
  • Finance & Trade Watch (Austria)
  • Five10Twelve (Großbritannien)
  • Flight Free Australia
  • Flight Free Canada 2020
  • Flight Free Deutschland (Germany)
  • Flight Free UK
  • Flight Free USA
  • Flugfrei Vermont (USA)
  • Flyglarm Arlanda (Sweden)
  • FNAUT, fédération nationale des associations d’usagers des transportsn (France)
  • Forest Observatory (Morocco)
  • Forum Civique Européen (Austria, Switzerland, France, Germany)
  • Forum Ökologie & Papier (Germany)
  • Fossielvrij NL (Großbritannien)
  • Fossil Free London (Vereinigtes Königreich)
  • Foundation Living with the Earth (The Netherlands)
  • Förderverein Wachstumswende e.V. (Germany)
  • France Nature Environnement (France)
  • Frente Amplio No Partidista en contra del Nuevo Aeropuerto y otros Megaproyectos en la Cuenca del Valle de México
  • Friends of the Earth Australia
  • Friends of the Earth Finland
  • Friends of the Earth International
  • Friends of the Earth Norway
  • GAAM Global Anti-Aerotropolis Movement (UK/Thailand)
  • GAIA – Grupo de Acção e Intervenção Ambiental (Portugal)
  • Gato sueco editoral (Spain)
  • Gatwick Area Conservation Campaign (Vereinigtes Königreich)
  • Geen vliegreizen.nl (Netherlands)
  • Gegenstrom Berlin (Germany)
  • G.I.G.N.V – Groupe d’Intervention des Grenouilles Non-Violentes (France)
  • GLOBAL 2000 (Friends of the Earth Austria)
  • Global Forest Coalition (international)
  • Global Justice Now (Großbritannien)
  • GOB – Grup Balear d’Ornitologia e Defensa de la Naturalesa (Spain)
  • Green House think tank (Großbritannien)
  • Groene Locomotief (Belgium)
  • Group for Action on Leeds Bradford Airport (GALBA) (UK)
  • Grow Heathrow (UK)
  • Guerrilla Foundation (Germany)
  • HACAN East (UK)
  • Hoog over Zwolle (The Netherlands)
  • Il est encore temps Coutances (France)
  • Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen e.V. (Germany)
  • Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (Germany)
  • Institute for Policy Studies – Program On Inequality (USA)et_pb_tex
  • International climate safe travel institute (New Zealand)
  • Jordens Vänner / Friends of the Earth Sweden
  • Karad Airport Expansion Opposing Task Force (India)
  • Kastelli Sattelites (Greece)
  • Kesatuan Nelayan Tradisional Indonesia (Indonesia Traditional Fisherfolk Union)
  • Klankbordgroep Schiphol/A1(A6) Gooise Meren (The Netherlands)
  • Klima*Kollektiv (Germany)
  • Klimaneustart Berlin (Germany)
  • Klimaschutz-jetzt.de (Germany)
  • Koalition Luftverkehr Umwelt und Gesundheit (Switzerland)
  • Konzeptwerk Neue Ökonomie (Germany)
  • Korea Federation for Environmental Movements (South Korea)
  • Kulturált Légi Közlekedésért Egyesület (Ungarn)
  • Labor für Kunst und nachhaltige Bildung (Germany)
  • LAG Ökologische Plattform NRW bei DIE LINKE (Germany)
  • Land Over Landings (Canada)
  • LIDECS (Mexico)
  • Liegveld Lelystad (The Netherlands)
  • Leave it in the Ground Initiative – Lingo (Germany)
  • Leeds Medact (Großbritannien)
  • Les cafés climat (Frankreich)
  • LEV muss leben! (Germany)
  • Linkswende jetzt (Austria)
  • Loving the atmosphere (Germany)
  • Luonto-Liiton Ilmastoryhmä (The Finnish Nature League’s Climate Group)
  • MA Programme in Social Entrepreneurship, Goldsmiths, University of London (UK)
  • Milieuendefensie Leiden e.o. (The Netherlands)
  • Mouvement d’Action Paysanne (Belgien)
  • Mouvement Utopia (France)
  • Morar em Lisboa (Portugal)
  • Movimento dos trabalhadores sem teto-rio grande do sul (MTST) (Brazil)
  • N.A.D.A Lille (Frankreich)
  • National Federation of Small Fisherfolk Organizations in the Philippines (PAMALAKAYA-Pilipinas)
  • National Forum for Advocacy (Nepal)
  • netzwerk n e.V. (Germany)
  • Netzwerk Ökosozialismus (Germany)
  • New Internationalist (UK)
  • New Weather Institute (UK)
  • New York Climate Action Group (USA)
  • No Badgerys Creek Airport (Australia)
  • No Jets Santa Monica Airport (USA)
  • No 3rd Runway Coalition (UK)
  • NOAH Friends of the Earth Denmark
  • Northern Forests Defence (Turkey)
  • ÖBV-Via Campesina Österreich
  • Organisation Mondiale pour la Protection de l’Environnement OMPE (France)
  • Oregon Aviation Watch (USA)
  • Ośrodek Działań Ekologicznych “Źródła” (Poland)
  • Otros Mundos AC (Mexiko)
  • Oui au train de nuit (France)
  • Our Climate Declaration (New Zealand)
  • Ökohaus e.V. Rostock (Germany)
  • Ökovernetzungsförderverein (Austria)
  • OPROSE (Organisation pour la Promotion de la Santé et de l’Environnement) (DRK)
  • Paguyuban Warga Penolak Penggusuran Kulon-Progo (Indonesia)
  • ParentsForFuture Austria (Austria)
  • Periskop (Austria)
  • Parks not Planes (Kanada)
  • Plan B.Earth – ‘Plan B’ (UK)
  • Plane Sense for Long Island (US)
  • Plane Stupid (UK)
  • Platform Vliegoverlast Amsterdam (The Netherlands)
  • Possible (former 10:10 Climate Action) (UK)
  • Protect the Forest (Sweden)
  • Protect our Winters (POW) Austria
  • Public and Commercial Services (PCS) Union – (UK)
  • Quiet Skies Puget Sound (US)
  • Rapid Decarbonization Group (Canada)
  • Rådet for Bæredygtig Trafik (Denmark)
  • Re:Common (Italy)
  • Reclaim the Power (UK)
  • Red Afrodescendiente de América Latina y el Caribe de Justicia Climática (República Dominicana)
  • Rede para o Decrescimento (Portugal)
  • REDD-Monitor (international)
  • REFEDD (France)
  • Reflorestar Portugal
  • Regenwald-Institut e.V. (Germany)
  • Reel News (Großbritannien)
  • Research & Degrowth France
  • Research & Degrowth Spain
  • Réseau Action Climat France
  • Residents Against Western Sydney Airport Inc. (RAWSA)
  • Résistance à l’agression publicitaire (France)
  • Résistance Climatique (France)
  • Restons les pieds sur Terre (France)
  • Rising Tide UK
  • Robin Wood (Germany)
  • Røst AIR (Norway)
  • Safe Landing BTV (US)
  • Sail to the COP (Netherlands)
  • Satukata Institute (Indonesia)
  • Oglet Shore und Greenbelt (UK) retten
  • Say No to Expansion of Aviation (The Netherlands)
  • Save Maldives Campaign (Maldives)
  • Schöne Städte (Germany)
  • Schokofahrt (Germany)
  • SchipholWatch (The Netherlands)
  • Schiphol Werkgroep Amstelveen/Buitenveldert (The Netherlands)
  • Scientist Rebellion (International)
  • SeaTacNoise.Info (USA)
  • Sky Justice National Network (USA)
  • SkyRebellion (UK)
  • Socialistisk Ungdoms Front (Dänemark)
  • SOL – Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil (Austria)
  • Stay on the Ground (Frankreich)
  • Stichting Milieu front Eijsden (Niederlande)
  • Stichting Tuinstad Buitenveldert (Niederlande)
  • Stoppt Alibaba & Co (BE)
  • Stop Bristol Airport Expansion (UK)
  • Stop Expansion of Aviation (Niederlande)
  • Stop extension aéroport marseille provence (Frankreich)
  • Stop Groei Vliegverkeer (The Netherlands)
  • Stop Luton Airport Expansion (Großbritannien)
  • Stop OAK expansion (US)
  • Stop Stansted Expansion (UK)
  • Stop de Wantoestanden in de Luchtvaartsector (The Netherlands)
  • Socialistisk Ungdoms Front (Denmark)
  • SustainAbility (PhD initiative) (Germany)
  • SW-EssexFight-the-Flights (UK)
  • Swiss Youth for Climate (Groupe régional Lausanne)
  • System Change, not Climate Change! (Austria)
  • TaCa – Agir pour le Climat (France)
  • The Climate Mobilization Montgomery Co Md chapter (USA)
  • The Corner House (UK)
  • Terran e.V. (Germany)
  • Time to Explane (Belgium)
  • TNI – Transnational Institute (The Netherlands)
  • Tourism Investigation & Monitoring Team (Thailand)
  • Trade Unions for Energy Democracy (USA)
  • Transition-Büro Lychen (Germany)
  • transform Magazin (Germany)
  • Treibhauseffekt.de (Germany)
  • TSSA – Transport Salaried Staffs’ Association (UK)
  • Turismografías (Spain)
  • TWN – Third World Network (Malaysia)
  • UCU trade union branch, Queen Alexandra College (UK)
  • Último Recurso (Portugal)
  • Umanotera (Slovenia)
  • umverkehR (Switzerland)
  • UNI.CO.MAL. (Italy)
  • vegan4future e.V. (Germany)
  • Verkehrs-Club der Schweiz (Switzerland)
  • Vliegerplein Burgerplattform (Belgien)
  • Vote No Heathrow (UK)
  • We Stay On The Ground (Sweden)
  • Welthaus Innsbruck (Austria)
  • Werkgroep Duurzaamheid van de Raad van Kerken Oude-IJsselstreek (The Netherlands)
  • Werkgroep Voetafdruk Nederland (The Netherlands)
  • WILOO Vzw (Belgium)
  • Zero (Portugal)
  • Zeroport (Spanien)
  • Zomer Zonder Vliegen (Belgien)

Noch nicht auf dieser Liste?

Bitte diskutiert dieses Positionspapier mit eurer Gruppe oder Organisation, zeigt eure Unterstützung mit einer Unterschrift,und/oder beteiligt euch an unserem Netzwerk:

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Quellen

1 Cohen et al. (2016): Finding Effective Pathways to Sustainable Mobility. Bridging the Science-Policy Gap. http://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/09669582.2015.1136637?needAccess=true.
Hall et al. (2013): The Primacy of Climate Change for Sustainable International Tourism. https://www.researchgate.net/profile/Daniel_Scott9/publication/264488262_The_Primacy_of_Climate_Change_for_Sustainable_International_Tourism/

2 Aviation grew over 7% and air freight over 9% in 2017 (doubling rates in 10 and 7 years respectively). See: http://atwonline.com/manufacturers/boeing-projects-another-record-year-aircraft-deliveries-2018

4 423 new airports, 121 runways, 205 runway extensions, 262 new terminals and 175 terminal extensions. CAPA – Centre for Aviation (2017): Airport Construction Database

5 Scott et al. (2012): Tourism and Climate Change: Impacts, Adaptation and Mitigation (p.109), citing Worldwatch Inst. (2008): Vital Signs 2006-2007 (http://www.worldwatch.org/node/4346). “Yet only 5 percent of the world’s population has ever flown.” (p. 68) This estimate is old, but most recent, so we use a conservative “10%”.

6 We use “Global South” for those regions that are often called “developing countries”, which suggests that there was still the need for industrial development and modernisation. The terms Global South and Global North refer to the geopolitical (not necessarily geographical) situation in an unequal world system.

7 Night trains are in particular useful when the day journey time would be more than four hours. They must offer a choice of comfort levels, with fares that are attractive but not too complex and tickets that are easy to book and that are compatible with day trains.

8 International Transport Forum (2017): ITF Transport Outlook 2017 – Summary. https://bit.ly/2JknZWu

10 This concept stems from the “Buen vivir” in Andean societies of Latin America and is understood as an alternative to the capitalist understandings of development as growth.

12 See footnote 6

13 UNFCCC: United Nations Framework Convention on Climate Change

14 Value Added Tax

15 Global Anti-Aerotropolis Movement (2015): What is an Aerotropolis, and Why Must These Developments Be Stopped? https://antiaero.files.wordpress.com/2015/03/gaam-whats-an-aerotropolis2.pdf

16 Weitere Informationen zu verschiedenen Privilegien finden Sie unter: Todts, William (2018): Ending Aviation’s Tax Holiday.
https://www.transportenvironment.org/newsroom/blog/ending-aviation%E2%80%99s-Steuerferien

17 Gossling & Nilsson (2010). Frequent flyer programmes and the reproduction of aeromobility. https://www.academia.edu/attachments/7559357/download_file?s=work_strip

18 OECD (2014): Airline Competition – Note by Norway. http://www.konkurransetilsynet.no/globalassets/filer/publikasjoner/oecd-bidrag/2014/bidrag-fra-norge–competition-issues-in-airline-services.pdf
For DK: Storm (1999) “”Air Transport Policies and Frequent Flyer Programmes in the European Community – a Scandinavian Perspective”, page 86. http://www.konkurransetilsynet.no/globalassets/filer/publikasjoner/oecd-bidrag/2014/bidrag-fra-norge–competition-issues-in-airline-services.pdf

19 Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) ist die Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die den internationalen Luftverkehr regelt und eng mit der Luftfahrtindustrie zusammenarbeitet. Ihre Klimastrategie mit dem Namen CORSIA (Carbon Offsetting and Reduction Scheme for International Aviation) stützt sich fast ausschließlich auf die Kompensation von Emissionen. (
https://www.icao.int
).

20 The Öko-Institut (2016) investigated the effectiveness of existing offsetting projects for the European Commission and concluded that most likely only 2% of United Nations offset projects resulted in an actual additional emissions reduction. See: https://tinyurl.com/ybk7xybl

21 Spash (2015): Bulldozing Biodiversity. The Economics of Offsets and Trading-in Nature. In: Biological Conservation 192, S. 541⁻551;
Counter Balance/ Re:Common (2017): Biodiversity Offsetting. A Threat for Life. http://tinyurl.com/yc2uacen

22 REDD+: Reducing Emissions from Deforestation and forest Degradation. See more on REDD and offsetting in the study “The Illusion of green flying”: http://www.ftwatch.at/flying_green/ ;

Further Information on Offsetting: Film “Carbon Rush”;
Spash (2010): The Brave New World of Carbon Trading. In: New Political Economy, 15/2: 160-195

23 Die einzige bewährte Biokraftstofftechnologie für die Luftfahrt beruht auf Pflanzenölen, und der einzige Rohstoff, der in großem Maßstab wirtschaftlich machbar wäre, ist Palmöl, das einer der Haupttreiber der Entwaldung weltweit ist. See: Ernsting, Almuth (2017): Aviation Biofuels: How ICAO and Industry Plans for ‘Sustainable Alternative Aviation Fuels’ Could Lead to Planes Flying on Palm Oil. https://www.biofuelwatch.org.uk/wp-content/uploads/Aviation-biofuels-report.pdf

24 For a recent (2014) study on the detrimental impact of biofuel consumption in the European Union, see: https://ec.europa.eu/energy/sites/ener/files/documents/Final%20Report_GLOBIOM_publication.pdf;

Siehe offener Brief an die ICAO, der von 96 Organisationen der Zivilgesellschaft unterzeichnet wurde:
http://www.biofuelwatch.org.uk/2017/aviation-biofuels-open-letter/

25 Peeters (2017): Tourism’s Impact on Climate Change and its Mitigation Challenges – How Can Tourism Become ‘Climatically Sustainable’. https://repository.tudelft.nl/islandora/object/uuid:615ac06e-d389-4c6c-810e-7a4ab5818e8d/datastream/OBJ/download
Peeters et al. (2016): Are Technology Myths Stalling Aviation Climate Policy. https://www.researchgate.net/profile/Scott_Cohen10/publication/296632724_Are_technology_myths_stalling_aviation_climate_policy

26 Malins (2017): What Role for Electrofuel Technologies in European Transport’s Low Carbon Future: https://www.transportenvironment.org/sites/te/files/publications/2017_11_Cerulogy_study_What_role_electrofuels_final_0.pdf